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Crosslinking beim Keratokonus – Wirksame Behandlung des Keratokonus!


Crosslinking kurz und knapp

Das Crosslinking (CXL), die sogenannte Quervernetzung der Hornhaut der Augen zur Behandlung eines Keratokonus (KC), bieten wir neu in der Klinik an. Unter einem Keratokonus versteht man die zunehmende kegelförmige Verformung (Hornhautverkrümmung) mit fortschreitender Verdünnung der Hornhaut. CXL ist bis anhin die einzige Behandlungsmethode, die das Fortschreiten des Keratokonus nachweislich für einige Jahre zu stoppen vermag. CXL gehört zur Zeit in der Augenheilkunde zu den sicheren Verfahren bei der Behandlung fortschreitender Hornhautverkrümmungen.

Obere Abbildung: Normale und gesunde Hornhaut vs. Keratokonus.


Crosslinking und Erfolgsaussichten

Eine Verbesserung der Sehschärfe (BCVA) und Abnahme der Keratometriewerte wurden in der German- und Siena-Study beschrieben. Möglicherweise ist diese Behandlung somit dauerhaft wirksam. Bei sehr wenigen Patienten ist allerdings diese Behandlung nicht oder kaum wirksam.
Die Behandlung hat durch ihre Wirkungsweise also das Ziel einer Stabilisierung des Zustandes zum Behandlungszeitpunkt, indem sie das Fortschreiten der Hornhautverformung verlangsamt oder anhält. Deshalb ist sie immer dann sinnvollerweise zu erwägen, wenn zum einen mit dem gegenwärtigen Zustand noch ein brauchbares Sehvermögen mit verträglicher Korrektur zu erzielen ist, zum anderen ein weiteres Fortschreiten zu erwarten ist oder nachgewiesen ist. Es ist deshalb umso sinnvoller, je weniger weit die Verformung bisher fortgeschritten ist und je schneller die Verformung fortschreitet bzw. dies zu erwarten ist, wie dies erfahrungsgemäss etwa bei sehr frühem Krankheitsbeginn und begleitenden Risikofaktoren (z. B. Neurodermitis, atrophisches Ekzem) häufig beobachtet werden kann.
Die Crosslinking-Methode ist ein sehr wirksames Verfahren mit guten Erfolgsaussichten. Wir empfehlen die Behandlung möglichst frühzeitig durchzuführen, wenn wegen sich häufig ändernder Brillengläser oder Kontaktlinsen bzw. in hornhauttopographischen Untersuchungen eine Behandlungsverschlechterung nachvollziehbar ist, gleichzeitig aber für den Patienten noch ein brauchbares Sehvermögen mit Brille oder Kontaktlinsen erzielt wird. Die Behandlung wird ambulant mit örtlich applizierten Augentropfen durchgeführt.

Neueste Innovation beim Crosslinking-Verfahren: Iontophorese CXL (iCXL)

Aktuell verwenden wir das Crosslinking mittels der Iontophorese. Mit Hilfe der Elektrode des Iontophorese-Applikators diffundiert Riboflavin viel schneller durch das unversehrte Epithel ins Stroma der Hornhaut als beim normalen Epi-on Crosslinking-Verfahren (CXL). Somit dauert das Verfahren deutlich kürzer (total ca. 15 Minuten). Da das Epithel intakt bleibt, kommt es zu keiner Trübung der Hornhaut nach dem Eingriff, zu keiner Infektion und zu keiner Sichtabnahme. Diese Nachteile sieht man jedoch ab und zu nach einem Epi-off Standard-Verfahren.

Weitere Informationen zu dieser neuesten Erfindung, die wir aktuell anbieten, finden Sie hier.


Die Crosslinking Behandlung

Bei diesem therapeutischen Verfahren werden die oberflächlichen Kollagenfibrillen der Hornhaut photochemisch mit Hilfe von UV-Licht und Riboflavin (Vitamin B2) erhöht vernetzt. Dies erhöht gleichermassen die mechanische Stabilität und die Widerstandsfähigkeit der Hornhaut. Riboflavin wirkt als Photosensibilisator für die Produktion der oxygenfreien Radikale, welche für den CLX-Prozess notwendig sind. Aber es absorbiert auch die UVA-Strahlung und verhindert einen Schaden tieferer Strukturen wie am Hornhautendothel, an der Linse und an der Netzhaut. Eine vernünftig hohe Konzentration von Riboflavin ist allerdings nur in vorderen 200-300 µm der Hornhaut-Stroma zu beobachten. Zunächst wird das Hornhaut-Epithel 9 mm breit entfernt (epi-off Verfahren). Meist geschieht dies mit dem Excimer-Laser, damit das Riboflavin (Vitamin B2) in das Gewebe einzudringen vermag. Das Verfahren kann auch ohne Hornhautepithelabtragung erfolgen (epi-on Verfahren). Die Hornhaut wird dann mit dem Riboflavin 0,1% alle 3 Minuten während 30 Minuten betropft. Anschliessend wird die Augenoberfläche mit der UVA-Lampe 370 nm, 3 mW/cm2 beleuchtet (in der Regel 30 Minuten lang). Nach der Behandlung wird bis zur vollständigen Heilung des Epithels (innert 3-5 Tagen) eine weiche Kontaktlinse appliziert. Anfängliche Schmerzen oder Fremdkörpergefühle sind nicht ungewöhnlich. Tägliche Kontrollen der Augen in unserer Klinik bis zum Abheilen sind unbedingt erforderlich.


Was muss nach der Behandlung beobachtet werden:

  • Das Auge muss, wie oben beschrieben, regelmässig kontrolliert werden.
  • Die Augentropfen müssen zuverlässig appliziert werden.
  • Körperlich anstrengende Sportarten sollten in den ersten Tagen nach der Behandlung unterlassen werden.
  • Autofahren hängt von der Sehschärfe ab.
  • Lesen, Bildschirmarbeit, Fernsehen können jederzeit nach der Behandlung ausgeübt werden.
  • Die Arbeit kann nach wenigen Tagen (i.d.R. innert 1 Woche) wiederaufgenommen werden.

Sind vor der Behandlung formstabile Kontaktlinsen getragen worden, können diese in der Regel bereits nach einem Monat wieder getragen werden, jedoch unter genauer Kontrolle. Eine Neuanpassung ist frühestens drei Monate nach dem Eingriff sinnvoll. Nach der Behandlung ist das Sehvermögen zunächst wesentlich schlechter als vorher (ca. 1 Woche lang). Nach 4-6 Wochen ist das ursprüngliche Sehvermögen wieder erreicht. Es kann auch zu einer Sehverbesserung kommen.


Nebenwirkungen

Vorübergehend können Rötung, Kratzen, Brennen, verschwommenes Sehen und Blendung auftreten (in der 1. Woche nach der Operation). Ein Nebel besteht fast immer für 3-6 Monate wegen einer hauchdünnen Hornhauttrübung (epi-off Verfahren). Sehr selten kann diese dauerhaft bleiben. Meist werden diese Beschwerden jedoch nicht als störend empfunden. Sehr selten gibt es Komplikationen wie bleibende Trübung der Hornhaut, Infektionen, Narbenbildung mit Sehverschlechterung (alles sehr, sehr selten). Unter Umständen kann später auch ein Kunststoffring implantiert oder es können andere Operationen durchgeführt werden.


Wichtig:

Bei starken Schmerzen, einer starken Sehverschlechterung, stark verklebten Augen kontaktieren Sie uns umgehend unter der Telefonnummer: 071 335 85 85.


Weitere durchgeführte Hornhautoperationen:


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