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Grüner Star (Glaukom) – Heimtückische Augenkrankheit, die sich gut behandeln lässt


Grüner Star kurz und knapp

Grüner Star (Glaukom) ist eine Augenkrankheit, bei der der Sehnerv durch einen erhöhten Augeninnendruck zerstört wird. Im schlimmsten Falle kann dies zu einer Erblindung führen. Der Augeninnendruck wird durch eine ungleiche Balance zwischen Produktion und Abfluss des Kammerwassers stark erhöht, dies führt zu einer Schädigung des Sehnerven. Daneben kann es auch bei normalem Druck zum Schaden kommen (Minderdurchblutungen, genetische und andere Faktoren spielen hier eine Rolle).

Obere Abbildung: Gesundes Auge vs. erhöhter Augeninnendruck beim Grünen Star (Glaukom).


Grüner Star & Behandlungsschancen

Während der Graue Star (die Kataraktextraktion) gut behandelt werden kann, kann bei einem Glaukom die verlorene Sehkraft oftmals nicht wiederhergestellt werden. Das Glaukom gehört in Europa zu den häufigsten Ursachen für Erblindung. Schätzungsweise 3% aller Menschen ab dem 40. Lebensjahr sind davon betroffen und mit dem Alter nimmt das Risiko an einer Erkrankung stark zu. Die Erkrankung an einem Glaukom verläuft über viele Jahre hinweg unerkannt, man merkt lange gar nichts, da sie in der Regel schmerzlos ist. Daher ist es wichtig, dass alle Menschen mindestens ab dem 40. Lebensjahr (und alle 2 Jahre) eine Präventivuntersuchung beim Augenarzt unterziehen, welcher den Sehnerv prüft und den Augendruck misst. Der Grüne Star lässt sich am besten behandeln, wenn er möglichst früh erkannt wird.

Zur Zeit behandeln wir den Grünen Star (Glaukom) mit dem neuesten Glaukomlaser Cyclo G6. Mit ihm lässt sich der Augeninnendruck im Mittel um 30% reduzieren. Da der Eingriff nicht-invasiv verläuft, kann die Therapie jederzeit wiederholt werden.

Obere Abbildung: Sicht durch das Auge eines Glaukom-Patienten.


Risikofaktoren

Es gibt auch Menschen, die einen normalen Augeninnendruck aufweisen, aber dennoch an einem Glaukom erkranken. Somit werden weitere Risikofaktoren vermutet. Unten sind wichtige Risikofaktoren aufgelistet, die zu einem Glaukom führen können. Wenn Sie von einer der unterstehenden Faktoren betroffen sind, ist es ratsam, dass Sie ihren Augeninnendruck regelmässig von einem Augenarzt kontrollieren lassen.

  • Erhöhter Augeninnendruck
  • Älter als 40 Jahre
  • Genetische Veranlagung: In der Familie gibt es bereits Glaukomfälle
  • Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)
  • Starke Kurzsichtigkeit
  • Herz- und Kreislauferkrankungen
  • Nikotinkonsum
  • Schwere Augenverletzungen in der Vergangenheit
  • Nach Augenentzündungen und nach (aufwendigen) Augenoperationen
  • Häufige Anwendung von Kortisonpräparaten (Sprays/Salben)
  • Dünne Hornhaut
  • Bluthochdruck
  • Migräne
  • Oftmals kalte Hände und Füsse
  • Tinnitus
  • u.a.

Warnzeichen

Im Frühstadium ist ein Glaukom nur vom Augenarzt feststellbar: Wenn bereits erste Sehverschlechterungen auftreten, etwa eine Verengung des Gesichtsfeldes von aussen oder Schwierigkeiten beim Sehen im Dunkeln, sind bereits irreversible Schäden vorhanden.


6 Dinge, die ein Glaukom verhindern können

  • Viel grünes Gemüse essen
  • Augen vor Sonnenlicht schützen (bereits als Kind)
  • Zähne sauber halten
  • Mässig viele körperliche Übungen
  • Falls Glaukom in der Familie: Frühe und häufige Checks beim Augenarzt
  • Normales Körpergewicht halten

Diagnosen des Glaukoms

Bevor der Augenarzt mit der Behandlung des Grünen Star beginnt, muss er zahlreiche Untersuchungen durchführen. Hierbei gibt es verschiedene Methoden, die vom Augenarzt angewendet werden können:

  • Prüfung der Sehschärfe
  • Untersuchung mittels der Spaltlampe
  • Messung des Augeninnendruckes
  • Untersuchung & Vermessung des Sehnervenknopfes
  • Prüfung des Gesichtsfeldes
  • Messung der Hornhautdicke

Von den allen obig aufgeführten Prüfungen sind die folgenden Untersuchungen ganz zentral: Messung des Augeninnendruckes, Untersuchung des Gesichtsfeldes und die Einschätzung des Sehnervenknopfes. Diese Untersuchungsmethoden werden beim Patienten regelmässig wiederholt, um damit später den Therapieerfolg zu messen.


Behandlungsmöglichkeiten des Glaukoms

Im Gegensatz zum Grauen Star, bei dem das Ziel die Verbesserung (Heilung) der Sehschärfe ist, zielt man beim Grünen Star auf die Kontrolle der Augenkrankheit. Das bedeutet, dass der Fokus der Behandlung des Glaukoms vor allem die Senkung des Augeninnendruckes ist. Dadurch sollte eine weitere Beschädigung des Sehnervs und potentielle Defekte am Gesichtsfeld vermieden werden. Die Behandlung des Grünen Stars (Glaukom) kann entweder durch eine medikamentöse Therapie oder durch eine Operation erfolgen.

Vorerst wird der Grüne Star zuerst mit Augentropfen, welche den Augendruck senken, behandelt. Wird kein ausreichendes Resultat erzielt, wird eine Augenlaser Therapie oder auch andere drucksenkende Behandlungen angewendet. Je nach Patient kann auch die Laserbehandlung schon am Anfang vorgezogen werden.

a) Diodenlaser-Cyklophotocoagulation

Als Standardtherapie zur Behandlung des Glaukoms wird oftmals der Cyklodiodenlaser verwendet. Dabei wird ein roter Diodenlaser auf den Ziliarkörper gerichtet. Mittels Laserimpulsen werden die umliegenden Zellen verödet und die Produktion des Kammerwassers reduziert und damit der Augendruck gesenkt. Diese Methode wird in Lokalanästhesie oder in kurzer Narkose durchgeführt.

Neuste Innovation aus den USA: Der Transsklerale Cyklophotocoagulation-Laser Cyclo G6

Aktuell verwenden wir den weltweit neuesten Cyklodiodenlaser zur Behandlung des Glaukoms. Mit dem Cyclo G6 Glaukom-Laser, der MicroPulse Transsklerale Cyklophotocoagulation (TSCPC) und der MP3 Sonde werden bessere, sichere und schnellere Ergebnisse erzielt. Mit diesem Verfahren wir der Augeninnendruck im Mittel um 30% gesenkt. Da der Eingriff völlig nicht-invasiv verläuft, wird kaum Gewebe geschädigt und die Behandlung kann somit nach mehreren Monaten wiederholt werden.

Weitere Informationen zu dieser neuesten Erfindung, die wir aktuell anbieten, finden Sie hier.

b) Trabekulektomie

Mit Hilfe der Trabekulektomie wird ein künstlicher Abfluss unter die Bindehaut errichtet, damit das Kammerwasser wieder genügend abfliessen kann. Im sogenannten Trabekelwerk wird eine Öffnung durch die Lederhaut bis zur Vorderkammer des Auges geschaffen. Es entsteht ein Sickerkissen, welches das Kammerwasser aufnehmen und in den restlichen Körper weiterleiten kann. Der Augeninnendruck kann so gesenkt werden.

c) Lasertrabekuloplastik

Mit Hilfe eines speziellen Lasers wird das Abflussgewebe des Kammerwassers oder das Maschenwerk im Kammerwinkel bearbeitet, sodass sich der Abfluss im Kammerwasser verbessert und der Augeninnendruck sinkt.

d) Laseriridotomie

Bei der Laseriridotomie wird ein künstlicher Durchfluss zwischen der Hinter- bis zur Vorderkammer des Auges geschaffen, wodurch der Augeninnendruck sinkt. Die Laseriridotomie wird oftmals beim akuten Glaukomanfall oder auch beim Engwinkelglaukom eingesetzt.

e) Microinvasive Glaucoma Surgery (MIGS)

Bei dieser neuen Methode werden winzige Shunts am Trabekelwerk eingesetzt, die einen verbesserten Abfluss des Kammerwassers gewährleisten. Der Augeninnendruck sinkt und die Medikamentenbelastung wird minimiert oder sogar eliminiert. Die Behandlung ist vor allem für Patienten mit Medikamentenbelastung und/oder IOD-Senkung von Vorteil.

f) Ahmed Valve

Bei dieser Behandlung wird ein winziges Implantat (Schläuchlein) in die Vorder- oder Hinterkammer des Auges eingesetzt. Das Ahmed Valve Implantat, bestehend aus einer Ventilplatte, einem Ventil und einem Drainageschlauch, unterbindet das hypotonische Absinken des Augeninnendrucks. Diese Behandlung kann auch zur Therapie der Grauen Stars bei Kindern durchgeführt werden.


FAQ

Schätzungsweise 2% aller über Vierzigjährigen leiden am Grünen Star. Die Wahrscheinlichkeit daran zu erkranken steigt jedoch mit zunehmendem Alter. Ein Glaukom zählt zu den meisten Ursachen für eine Erblindung. Sehr wichtig ist, dass das Glaukom so früh wie möglich entdeckt wird. Demzufolge sind regelmässige Untersuchungen beim Augenarzt von sehr grosser Bedeutung. Ebenso auch, da die meisten Betroffenen selbst das Glaukom gar nicht spüren. Je früher Gegenmassen dagegen unternommen werden können, umso eher kann die fortschreitende Erblindung gestoppt werden.

Die meisten Menschen, die an einem Glaukom erkrankt sind, nehmen es nicht war, da es meistens schmerzlos ist. Erst jedoch in einem erhöhten Stadium der Glaukom-Erkrankung kann der Betroffene eine Verschlechterung seiner Sehkraft verspüren. Wenn Sie aber bereits starke Augenschmerzen verspüren, sollten Sie nicht lange warten und sofort einen Augenarzt aufsuchen, da es sich möglicherweise um einen Glaukomanfall handeln kann.


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