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Schieloperationen – Lassen Sie sich Ihr Schielen effektiv entfernen!


Schieloperationen kurz und knapp

Schielen, auch Strabismus genannt, ist eine Sehstörung, bei der die Augen nicht mehr optimal koordiniert zusammenarbeiten. Das Schielen bedeutet eine Fehleinstellung der Augen, welche zur Fehlsichtigkeit führt. Durch die Fehlstellung der Augenmuskeln können diese nicht wie gewohnt zusammenarbeiten. Das schielende Auge weicht von der Normaleinstellung des Auges ab und blickt in eine andere Richtung als ein gesundes, normales Auge. Durch die Einschränkung des Sehbereichs und Sehschärfe nehmen die Betroffenen oft Doppelbilder war, was zu zusätzlichen Beschwerden wie z.B. Kopfschmerzen führen kann. Langfristig kann es auch zu einem Verlust der vollen Sehschärfe kommen. Das Schielen tritt insbesondere bei Kindern auf, daher ist eine möglichst frühe Erkennung sehr wichtig. Mit einer Früherkennung erhöhen sich die Chancen, die volle Sehschärfe zu erhalten sowie langfristigen Risiken zu minimieren. Ohne operative Behandlung kann es zu einer dauerhaft abnehmenden Sehleistung des Auges führen. Krankheitsbedingte Änderungen oder Lähmungen der Augenmuskeln können auch zu Strabismus führen. Unsere Klinik verfügt über eine Sehschule zur Diagnostik von Schielstellungen. Nach einer Diagnose kann die Schielstellung in unserer Klinik behandelt werden. Wir überprüfen bei Ihnen, ob mit einer Prismenbrille der Schielwinkel korrigiert werden kann oder ein operativer Eingriff besser geeignet ist. Unser Ziel ist es, Ihnen die besten Möglichkeiten aufzuzeigen, damit das Schielen beseitigt werden kann. Die Schieloperation erfolgt ambulant und oft unter Vollnarkose.

Obere Abbildung: Eine schielende Person.


Symptome

Oftmals werden die Betroffenen bei Aktivitäten eingeschränkt, welche ein dreidimensionales Sehen erfordern (unkoordinierte Bewegungen). Weitere Symptome sind eine schiefe Haltung des Kopfes, tränende Augen sowie lichtempfindliche Augen.


Was ist Ziel der Chirurgie?

  1. Den Schielwinkel zu verkleinern.
  2. Bei einigen Patienten Doppeltsehen zu reduzieren oder zu eliminieren.
  3. Gelegentlich die abnorme Position des Kopfes zu verbessen.

Die Behandlung

Vor der Operation erhalten Sie Augentropfen und es folgt oftmals eine Vollnarkose. Bei der Schieloperation öffnet der Arzt zuerst einen Weg durch die Bindehaut zum Augapfel, wo sechs Muskeln des Auges anliegen. Diese werden dann vom Arzt entweder verkürzt oder versetzt, um eine optimale Ausrichtung des Auges zu erreichen. Beachten Sie bitte, dass mit der Schieloperation lediglich die Fehlstellung der Augen korrigiert wird, nicht jedoch eine Verbesserung der Sehschärfe. Selten kann es vorkommen, dass die Behandlung nochmals durchgeführt wird, damit eine optimale Position des Auges erreicht wird. Nach der Operation erhält der Patient für die folgenden Tagen und Wochen zusätzliche Salben und Augentropfen. Beachten Sie bitte (wie bei allen anderen Augenoperationen) auf starke Anstrengungen des Auges für mind. 2 Wochen zu verzichten. Vermeiden Sie beispielsweise das Autofahren, Sport, Lesen, Computeraktivtäten usw.


Wie wird die Operation durchgeführt?

Die Schieloperation ist eine sehr häufige Operation. Dabei werden die Muskeln ausserhalb des Auges entweder verkürzt oder verstärkt oder geschwächt. Diese Muskeln sind sehr nah am vorderen Augenabschnitt unter der Bindehaut befestigt. Das Auge wird bei der Operation niemals aus der Augenhöhle genommen. Die Nähte werden benützt, um die Muskeln in einer neuen Position zu fixieren.

Die Operation wird in der Regel ambulant und in Allgemeinnarkose durchgeführt. Der Eingriff dauert ca. 60 Minuten, abhängig von der Anzahl der Muskeln, die behandelt werden. Nach wenigen Stunden können Sie wieder nach Hause gehen. Vorgängig der Operation ist ein allgemeiner Besuch beim Hausarzt notwendig.

Tag der Operation

Sie dürfen direkt vor der Operation weder Essen noch Trinken. Nach der Operation erhalten Sie Instruktionen bezüglich der Nachbehandlung. 

Nach der Operation

Das Auge ist rot, geschwollen und die Sicht ist verschwommen. Es können starke Schmerzen auftreten. Beginnen Sie die Applikation der Tropfen wie vorgeschrieben. Nehmen Sie Schmerzmittel bei Bedarf. Der Schmerz verschwindet in der Regel nach einigen Tagen. Die Rötung kann, wie gesagt, bis drei Monate andauern.

Sie sollten 48 Stunden nach einer Narkose nicht Auto fahren. Arbeits- und normale Aktivität inklusive Sport kann wieder aufgenommen werden, sobald Sie sich wohl fühlen. Es ist sinnvoll, beim Lesen und Fernsehen zurückhaltend zu sein.

Zusammenfassend

  • Nehmen Sie die Medikamente wie vorgesehen
  • Reinigen Sie das Auge mit abgekochtem Wasser und einem Wattestück
  • Reiben Sie nicht am operierten Auge
  • Schwimmen Sie nicht während vier Wochen nach der Operation
  • Beachten Sie den Nachkontroll-Termin
  • Benützen Sie Ihre Brillengläser wie früher (aber ohne prismatische Korrektur)
  • Vermeiden Sie das Kontaktlinsen-Tragen, solange es sinnvoll ist.

Nebenwirkungen und Risiken

Die Schieloperation ist in der Regel ein sicheres Verfahren, aber wie bei jeder Operation sind Komplikationen nicht ausgeschlossen. Diese sind relativ gering und sehr selten schwer. In den Tagen nach der Operation kann es zu Schmerzen am Auge kommen. Diese lassen sich aber gut mit Schmerzmittel lindern. Nur selten kann es zu weiteren Komplikationen wie z. B. Blutungen und Infektionen kommen. Sehr selten ist auch eine Verschlechterung des Sehbereichs (oder auch eine Erblindung) nicht ausgeschlossen. Zudem kann es zu einer Über- oder Unterkorrektur kommen, sodass weiterhin Doppelbilder auftreten können. Diese Risiken sind jedoch äusserst gering. Bei Auffälligkeiten sollte aber eine sofortige Kontaktaufnahme unternommen werden.

Unter- und Überkorrektur

Da das Resultat der Operation nicht komplett vorhersehbar ist, kann das Schielen noch vorhanden sein (Unterkorrektur) oder eine Überkorrektur kann auftreten. Dieses Problem erfordert in der Regel eine weitere Operation.

Doppeltsehen

Direkt nach der Operation werden Sie doppelt sehen, da das Gehirn die neue Position der Augen erst adaptieren muss. Dies ist meistens so und verschwindet oft nach Tagen oder Wochen, kann aber auch sogar Monate andauern. Einige Patienten empfinden Doppeltsehen, wenn sie seitwärts schauen, um so eine gerade Augenstellung zu erreichen.  Selten kann bei Geradeausblick das Doppeltsehen dauerhaft werden und eine weitere Behandlung erfordern.

Allergien / Stechen

Einige Patienten haben eine leichte allergische Reaktion gegen Medikamente, die ihnen nach der Operation verschrieben werden. Dies kann zu einem Brennen, Stechen und Rötung führen. Die Beschwerden verschwinden in der Regel schnell nach Absetzen der Medikamente. Sehr selten kommt es zu einer Infektion oder Abszess-Bildung im Bereich der Nähte.

Dies passiert häufiger, wenn Sie bereits während der ersten vier Wochen nach der Operation schwimmen. Selten kann auch eine Zyste entstehen, die dann chirurgisch entfernt werden muss.

Rötung

Die Rötung an den Augen kann allenfalls bis drei Monate nach der Operation anhalten.

Vernarbung

Die Vernarbungen sind meistens nach drei Monaten nicht mehr sichtbar. Gelegentlich können sie sichtbar bleiben und eine weitere Operation erfordern.

Pupillenerweiterung

Selten nach einer Operation der vertikalen Muskeln bemerken Sie, dass die Pupille vorrübergehend etwas grösser ist als früher.

Abrutschen der Muskeln

Selten kann es während der Operation oder kurz danach zu einem Verrutschen des Muskels nach hinten kommen. In diesem Fall sind Beweglichkeit und Stellung des Auges stark gestört und es ist eine weitere Operation notwendig. Allerdings ist dies selten (1: 1.000).

Nadel-Penetration

Wenn der Stich zu tief ist, kann ein kleines Loch am Auge entstehen. Dies erfordert antibiotische Behandlung, eventuell auch einen Lasereingriff an dieser Stelle. Das Risiko dazu ist etwa 2 %.

Ischämie des vorderen Segmentes (schlechte Blutzirkulation)

Dies geschieht bei Patienten, die bereits sehr viele Operationen hatten (1: 13.000).

Infektion

Extrem selten, kann aber schlussendlich zum Verlust des Auges oder der Sicht führen.

Verlust des Sehens

Obwohl dies extrem selten ist, kommt es etwa in einem von 30.000 Fällen vor.

Anästhesie-Risiko

Die Anästhesie ist in der Regel sicher, es kommt selten zu schwierigen Komplikationen (1: 20.000).


FAQ

Über 90% der Patienten fühlen eine Verbesserung des Schielens nach der Operation. Der Schielwinkel wird in der Regel nicht komplett korrigiert durch die Operation. Einige Patienten benötigen auch eine weitere Operation.

Nein. Die Operation verbessert nicht die Sicht und erfordert auch weiterhin das Benützen von Brillengläsern und anderem.


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