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Preis

Ozontherapie
Preis: CHF 165
(pro Behandlung)

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Ozontherapie – Stärken Sie Ihr Immunsystem!

Ozon ist als 3-atomige Sauerstoff-Verbindung (O3) eine energiereiche Form des normalen, atmosphärischen Sauerstoffs (O2), dessen Moleküle aus zwei Sauerstoffatomen aufgebaut sind. Ozon ist bei Raumtemperatur ein farbloses Gas von charakteristischem Geruch. Aufgrund seiner starken Oxidationskraft und der ausgeprägten desinfizierenden Eigenschaften wird es weltweit zur Wasserentkeimung und Aufbereitung von Trinkwasser höchst erfolgreich genutzt.


Ozon als Medikament

Das medizinische Ozon ist immer ein Gemisch aus reinstem Ozon und reinstem Sauerstoff. Die Ozonkonzentration variiert je nach Anwendung von 1-100 μg/ml (0,05-5% O3), die gesamte Ozondosis bestimmt der Arzt je nach Krankheitsbild und Allgemeinzustand.


Eigenschaften und Wirkung

Medizinisches Ozon hat eine stark ausgeprägte bakterientötende, pilztötende und vireninaktivierende Wirkung und findet von daher einen breiten Anwendungsbereich zur Wundreinigung und Desinfektion infizierter Wunden, Pilzbefall und Mischinfektionen. Die durchblutungsfördernde Eigenschaft und verbesserte Sauerstoffbereitstellung (durch die roten Blutkörperchen) nutzt man bei der Behandlung von Durchblutungsstörungen und zur Revitalisierung.

Im niedrig dosierten Konzentrationsbereich werden die körpereigenen Abwehrkräfte mobilisiert, d.h. das Immunsystem aktiviert. Immunzellen produzieren als Antwort auf ihre Aktivierung durch medizinisches Ozon spezifische Botenstoffe, die Zytokine (wie Interferone oder Interleukine), die andere Immunzellen informieren und so die ganze Kaskade der Immunantwort in Gang setzen. Der Einsatz des medizinischen Ozons zur Immunaktivierung bei einer schlechten Immunlage und Immundefizit wird daher sinnvoll.

Kleine Ozonmengen – in Form der „Grossen Eigenblutbehandlung“ (als extrakorporale Behandlung) verabreicht –  aktivieren die körpereigenen Antioxidantien und Radikalfänger. Dies macht den Einsatz der Ozontherapie bei chronischen Entzündungen verständlich, aber auch in der Prävention durch einen gezielten und sehr moderaten oxidativen Stress.


Anwendungsbereiche und Wirkung

Aus den spezifischen Eigenschaften des medizinischen Ozons ergeben sich vornehmlich folgende Anwendungsbereiche in der Ozontherapie:

Anwendungsbereiche

Infizierte, schlecht heilende Wunden und Verletzungen. Hautpilze.

Durchblutungsstörungen, besonders auch bei Diabetikern.

Allgemeine Immunschwäche und Immundysbalance wie bei chronischen Entzündungen (Hepatitis B und C). Als unterstützende Therapie bei Krebserkrankungen.

Chronisch entzündliche Erkrankungen wie chronischer Muskelschmerz, aktivierte Arthrose, Zusatztherapie bei rheumatischen Erkrankungen. Entzündliche Darmerkrankungen.

Wirkung

Desinfektion, Wundreinigung, verbesserte Wundheilung

Verbesserte Sauerstoffversorgung durch Aktivierung des Stoffwechsels der roten Blutkörperchen

Aktivierung des Immunsystems und der zellulären Radikalfänger (Antioxidantien)

Antientzündliche Wirkung durch Aktivierung der Radikalfänger und Antioxidantien, Aktivierung oder besser Modulierung des Immunsystems


Anwendungsformen

Die Beatmung ist in der Ozontherapie tabu. In jahrzehntelanger Erfahrung haben sich die folgenden Anwendungsformen herausgebildet: Die Grosse Eigenblutbehandlung (als extra-korporale Eigenblutbehandlung) beim älteren Patienten zur Revitalisierung, zur Behandlung von Durchblutungsstörungen sowie bei virusbedingten Erkrankungen und zur generellen Immunaktivierung:

50 ml – 100 ml patienteneigenes Blut werden ausserhalb des Körpers (in und mit sterilem Einmalmaterial) mit einer exakt definierten Ozonmenge angereichert, die mit den roten und weissen Blutkörperchen zu 100% reagiert und deren Stoffwechsel aktiviert. Ozon ist damit nicht mehr vorhanden, es wurde zur Aktivierung des Zellstoffwechsels verbraucht. Sauerstoff perlt hindurch und sammelt sich oberhalb der Flüssigkeit an. Dieses aktivierte Eigenblut (nicht Ozon oder Sauerstoff!) wird dem Patienten in Form einer normalen Tropfinfusion unmittelbar wieder zugeführt. Nicht ein einziges Ozon-Molekül, nicht ein einziges Sauerstoff-Molekül gelangt also in das Gefäss-System.

  1. Die Kleine Eigenblutbehandlung wird als intramuskuläre Eigenblutinjektion zur Immunaktivierung gegeben und eingesetzt zur Revitalisierung, zur Behandlung allergischer Erkrankungen oder generell zur Verbesserung der körpereigenen Abwehr.
  2. Die äussere Behandlung von Wunden mit dem ozonfesten Kunststoffstiefel, Beutel, einer Kunststoffglocke oder auch mit Ozon-Wasser. Ozon-Wasser desinfiziert und mildert auch Hauterscheinungen wie Juckreiz und Entzündungen.
  3. Die rektale Ozon-Verabreichung bei entzündlichen Darmerkrankungen, aber auch für die Revitalisierung bei virusbedingten Erkrankungen.
  4. Injektionen in Gelenke (intraartikulär) werden z. B. bei entzündlichen Gelenkerkrankungen (Arthritis, reaktivierten Arthrosen) – zumeist in der orthopädischen Praxis – durchgeführt.
  5. Bei verspannter, schmerzender Muskulatur, Triggerpunkten werden kleine Ozonmengen niedriger Konzentration in den Muskel, in die Triggerpunkte, häufig in Akupunkturpunkte infiltriert bzw. injiziert.
  6. Die Behandlung von Bandscheibenvorfällen ist orthopädischen Spezialkliniken und Praxen vorbehalten, Injektionen können nur CT-kontrolliert durchgeführt werden.

Kostenübernahme

Die Ozonbehandlung wird nicht von allen Krankenkassen übernommen. Bitte klären Sie dies im Voraus mit Ihrer Krankenkasse ab. Die Behandlung wird durch unsere erfahrene Ärztin durchgeführt. Mehr über unsere Preise erfahren Sie hier.


FAQ zur Ozontherapie

Es gibt eine Reihe von Erkrankungen, die durch eine Ozontherapie positiv beeinflusst oder sogar geheilt werden können. Dies belegen zahlreiche wissenschaftliche Studien. In der Regel wird das medizinische Ozon zusätzlich zu anderen Therapieverfahren eingereiht; es zählt zum Bereich der Komplementärmedizin. Unser Arzt wird Sie gerne informieren, bei welchen Erkrankungen eine Ozontherapie, die im übrigen eine risikoarme Therapieform ist, wirksam und erfolgreich eingesetzt werden kann. Ebenso wie bei allen anderen Therapieformen gibt es allerdings auch bei der Ozontherapie keine von vornherein berechenbare Erfolgsgarantie.

Nachfolgend finden Sie sinnvolle Behandlungsmöglichkeiten:

Durchblutungsstörungen

Die arteriellen Durchblutungsstörungen, für die u. a. Kältegefühle in den Beinen oder Schmerzen nach nur kurzen Gehstrecken (Schaufensterkrankheit) alarmierende Zeichen sind, gehören seit nahezu fünf Jahrzehnten zum klassischen Anwendungsbereich der Ozontherapie. Eine Vielzahl von kleineren Studien belegen die Erfolge. Das Medizinische Ozon wird in Ergänzung und in Kombination zu anderen komplementärmedizinischen und schulmedizinischen Behandlungsverfahren eingesetzt.

Regeneration und Revitalisierung

Berufliche Stress-Situationen oder übermässige geistige und körperliche Anspannungen sind der Ozonbehandlung in besonderem Masse zugänglich. Die Aktivierung des Zellstoffwechsels der roten und weißen Blutkörperchen führt zu einer Verbesserung des Allgemeinzustandes und bewirkt eine generelle Revitalisierung. Der Leistungssportler profitiert hiervon gleichermaßen. Zwar verbessert sich nicht die Höchstleistung, aber die Leistung in der Ausdauerphase, also unterhalb des maximalen Leistungsbereiches. Zusätzlich wird die Regenerationsphase in den Ausdauer-Sportarten messbar verkürzt.

Der ältere Patient: Prävention und Revitalisierung

Sehr gut spricht der ältere Patient auf die Ozontherapie an, da alle Eigenschaften des Medizinischen Ozons genutzt werden können: Die verbesserte Versorgung des Organismus mit Sauerstoff, die Mobilisierung des Immunsystems und die Aktivierung der körpereigenen Antioxidantien und Radikalfänger. Positiv zu beeinflussen sind cerebrale Durchblutungsstörungen, die sich häufig durch Konzentrationsstörungen, allgemeine Leistungsschwäche, Unsicherheit beim Gehen und Schwindelgefühle bemerkbar machen. In Ergänzung zu anderen komplementärmedizinischen Mass- nahmen lässt sich das Medizinische Ozon auch präventiv einsetzen und trägt zu einer deutlichen Steigerung der Lebensqualität bei.

Augenerkrankungen

Altersbedingte Durchblutungsstörungen treffen auch das Sehorgan mit atrophischen und degenerativen Veränderungen. Bekannt ist die „Altersbedingte Makuladegeneration“ in der Netzhautmitte -der Stelle des schärfsten Sehens. Am Sehnerv finden sich gegebenenfalls die Auswirkungen in verschiedenen Schweregraden einer sogenannten Optikusatrophie. Eine Studie aus der Universitätsaugenklinik Siena und die aus der Praxis gewonnenen Erkenntnisse zeigen nach der Ozon-Eigenblut- Behandlung Sehleistungsverbesserungen, die 6 bis 8 Monate anhalten. Kontinuierliche Behandlungen können zu einer weiteren Verbesserung führen bzw. eine Verschlechterung der Sehleistung aufhalten.

Krebserkrankungen, Komplementäre Onkologie

Die Ozon-Eigenblutbehandlung lässt sich sinnvoll als biologische Zusatztherapie bei Krebserkrankungen einsetzen. Man nutzt die immunaktivierende Wirkung des niedrig dosierten Ozons: Immunzellen – wie Lymphozyten, Helferzellen, Suppressorzellen, natürliche Killerzellen – werden durch die Ozonreaktion aktiviert und antworten mit der Produktion ihrer Botenstoffe, den Cytokinen, zu denen z.B. die Interferone gehören. Induktion und Aktivierung der zellulären Antioxidantien und Radikalfänger der gesunden Zellen und Organe wirken dem Überschuss an reaktiven und aggressiven Sauerstoffradikalen entgegen und bauen einen Zellschutz auf.

Hautpilze und infizierte Hautverletzungen

Die pilz- und bakterientötende Wirkung des Ozons wird seit über 100 Jahren weltweit erfolgreich in der Trinkwasseraufbereitung eingesetzt. Sie macht das Medizinische Ozon zu einem effektiven Therapeutikum zur Bekämpfung von hartnäckigen Hautpilzen, besonders zusätzlich bakteriell infizierten Fußpilzen, Pilzaffektionen am Körperstamm oder bei Schleimhautpilzen.

Infizierte Wunden

Die lokale Behandlung infizierter Wunden, wie sie durch Wundliegen (Dekubitus), bei Unterschenkelgeschwüren (Ulcus cruris), als diabetische Gangrän oder bei Wundheilungsstörungen leicht auftreten können, gehört zum klassischen Einsatzbereich des Medizinischen Ozons. Man nutzt zunächst die desinfizierende Wirkung des Ozons, d.h. die bakterien- und pilzabtötende, um eine keimfreie und saubere Wunde zu erhalten. Niedrige Konzentrationen dienen im Anschluss der verbesserten Wundheilung.

Darmerkrankungen: Proktitis und Colitis

Bei den entzündlichen Darmerkrankungen hat sich die lokale Ozonverabreichung in Form der Darminsufflation, bevorzugt im 1. Stadium, als sinnvoll erwiesen. Zumeist ist eine Behandlungsserie mit 10 Einzelbehandlungen ausreichend. Bei 10 % der Patienten sind mehrere Behandlungsserien erforderlich (aus einer Proktitisstudie mit 248 Patienten).

Viruserkrankungen (Herpes simplex (Fieberbläschen), Herpes zoster (Gürtelrose))

Beide Herpes-Arten sind virusbedingt. Der Lippen- Herpes, eine häufig wiederkehrende, sehr lästige Erkrankung, ist mit den verschiedenen Formen der Ozontherapie sehr erfolgreich in Ergänzung zu anderen Methoden zu beeinflussen. Bei der Gürtelrose ist der komplementäre (ergänzende) Einsatz von Ozon sinnvoll, sowohl lokal mit Hilfe von Ozonwasser-Kompressen als auch in Form der Ozon-Eigenblutbehandlung.

Entzündliche Lebererkrankungen

Entzündliche Lebererkrankungen zählen zu den klassischen Anwendungsbereichen des Medizinischen Ozons. Während die Hepatitis A (HVA = Hepatitis Virus A) relativ unproblematisch zu behandeln ist und vollständig ausheilt, geht die B- Form (HVB = Hepatitis Virus B) häufig in die chronische Verlaufsform über. Hier bietet sich in Ergänzung zu schulmedizinischen Massnahmen die Ozon-Eigenblutinfusion ebenso an wie die rektale Verabreichung von Ozon-Sauerstoff-Gemischen. Dies gilt auch für die Behandlung der Hepatitis C, die aufgrund der zumeist jahrelangen Inkubationszeit in der Regel erst als chronische Lebererkrankung diagnostiziert wird.

Entzündliche und degenerative Gelenkerkrankungen

Teilt man die entzündlichen Gelenkerkrankungen in 3 Stadien ein, so sind besonders Stadium 1 und 2, das heisst ohne schwere Knochendeformation, einer medizinischen Ozonanwendung zugänglich. Dies betrifft die Gonarthrose oder die aktivierte Arthrose von Knie- und Schultergelenken. Intraartikuläre Ozoninjektionen sind in Ergänzung zu einer schulmedizinischen Grundbehandlung, insbesondere auch zu spezifisch bewegungstherapeutischen Massnahmen sinnvoll. Genutzt wird die entzündungshemmende Wirkung des Ozons, aber auch die Immunmodulation und die Aktivierung des Knorpel-Zellstoffwechsels.

Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises Rheumatoide Arthritis

Unter dem rheumatischen Formenkreis werden verschiedene schmerzhafte Erkrankungen des Skelett- oder Muskelsystems, teilweise auch mit Funktionseinschränkung, zusammengefasst. Generell kann der Einsatz des Medizinischen Ozons hier immer nur als ergänzende Massnahme zu einer Basistherapie und zusätzlich zu entsprechenden physikalischen Therapien verstanden werden. Bei der Rheumatoiden Arthritis (chronische Polyarthritis) zeigen Erfahrungswerte eine sinnvolle Behandlungs- ergänzung durch Medizinisches Ozon in Form der extrakorporalen Blutbehandlung in den schubfreien Phasen. Die immunmodulatorischen Eigenschaften des Ozons und die entzündungshemmende Wirkung liegen als Wirkprinzip zugrunde.

Schmerztherapie

Kleine Ozonkonzentration und Ozonmengen kommen komplementär bei Muskelverspannungen, chronischen Muskelschmerzen, Triggerpunkten zum Einsatz, häufig kombiniert mit Neuraltherapie und Akupunktur. Gross angelegte Studien zur Behandlung von Bandscheibenvorfällen wurden in den letzten 7 Jahren international publiziert: Intradiskale Injektionen (Injektionen in die Bandscheibe) können natürlich nur von Spezialisten, bildschirmkontrolliert durchgeführt werden.

Vor einer Ozontherapie sollten Sie Ihrem Arzt mitteilen, ob und gegebenenfalls welche Medikamente Sie zu diesem Zeitpunkt einnehmen. Diese Medikamente dürfen keinesfalls ohne Rücksprache mit dem Arzt abgesetzt werden. Die gesetzlichen Krankenkassen sind nicht verpflichtet, die Kosten für eine Ozonbehandlung zu ersetzen. Da deren medizinischer – und auch wirtschaftlicher – Vorteil (Verkürzung der Krankheitsdauer, eventuell Vermeidung eines Krankenhausaufenthaltes, Einsparung von Medikamenten) auf der Hand liegt, sind jedoch manche Kassen auf Antrag bereit, zumindest einen Zuschuss zu gewähren. Bei privaten Kassen ist die Ozon-Sauerstoff-Therapie teilweise bereits gelistet. Sie sollten sich auf jeden Fall um einen Beitrag bemühen und bei Ihrer Kasse vorstellig werden; dies macht allerdings nur Sinn z.B. bei Diabetikern oder Krebspatienten, nicht aber, wenn Ozon zur Revitalisierung eingesetzt wird. Die Ozontherapie ist eine risikoarme Therapie und wird oft auch als ergänzende (komplementäre) Massnahme zu anderen Behandlungsarten durchgeführt.


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